

Blankenberg aus alten Zeiten
An der bayrischen Grenze, wo die Selbitz in die Saale fließt, liegt auf hohem Ufer der kleine freundliche Ort Blankenberg
Über dem Saaleknie südlich von Lobenstein lag auf einem Berggipfel unmittelbar oberhalb des Flußknies die Burg Blankenberg. Im Jahre 1338 besaßen diese Burg zwei Brüder "Fratres dicti Blankenberg", welche allerdings Dienstmannen der Vögte von Gera waren. Die Geraer aber verkauften im Jahre 1371 "ire vesten Blankenburc" an Kaiser Karl IV. von Böhmen, um ihre an die Wettiner verpfändete Stadt Lobenstein zurückkaufen zu können. So blieb der Ort bis 1459 böhmisch; dann kam er an Kursachsen und 1815 an Preußen. Romanisch Reste im Fundament der Burg verraten aber, daß Blankenberg viel älter ist und ursprünglich, wie Hirschberg, als kaiserliche Feste zur Sicherung des Saaleübergangs angelegt wurde, die dann von den Herren von Blankenberg verwaltet wurde. Nach 1371 waren diese Herren als geraische Beamte in Harra und Saalburg ansässig. Obwohl der Ort wegen seiner Burg das Stadtrecht erhielt, zeigte die Siedlung eher dörfliches Gepräge.
Am 2. bzw 31. August 1422 kam es an die Herrschaft Meißen, wurde später dem Königreich Sachsen einverleibt und wurde schließlich 1815 preußisch. Die Geschichte der Lehensträger war sehr wechselvoll. Es ist nicht bekannt, wie lange die Herren von Blankenberg auf der Burg saßen.
Am 03.11.1857 erwarb Hermann Götze aus Leipzig die Burg Blankenberg und dessen Erben besaßen es bis 1945.

Gasthof Blankenberg
um 1920
Blankenberg heute
Blankenberg hat sich bis heute zu einem ansehnlichen Ort entwickelt. Liebevoll hergerichtet und gepflegt zeigt sich der Ort.

Kulturelle Angebote unter
http://www.musik-film-theater-blankenberg.de